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Die Universität Kassel ist eine dynamische Universität mit rund 23.000 Studierenden. Sie hat ein außergewöhnlich breites Profil mit den Kompetenzfeldern Natur, Technik, Kultur und Gesellschaft.

Im Fachbereich Humanwissenschaften, Institut für Sozialwesen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

W 2 - Professur (m/w/d) „Psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit “

Bewerbungsfrist: 22.12.2022
Einstellungsbeginn: baldmöglichst
Kennziffer: 35585

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen unter der Angabe der Kennziffer im Betreff über das Online-Formular. Weitere Informationen hierzu haben wir in unseren FAQ für Sie zusammengestellt.

In Ausnahmefällen nehmen wir Ihre Bewerbungsunterlagen unter Nennung der Kennziffer auch in Papierform bzw. über das E-Mail-Postfach bewerbungen[at]uni-kassel[dot]de entgegen.

Bitte reichen Sie bei postalischen Bewerbungen Ihre Unterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nicht zurückgesandt werden können. Alle Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet.

Die Professur vertritt psychologische Grundlagen mit konkreten Bezügen zu Problemstellungen der Sozialen Arbeit. Neben allgemeinen psychologischen Grundlagen werden Ansätze der Psychologie der Lebensalter sowie Fragestellungen der lebensgeschichtlich verstandenen Krisenbewältigung und Resilienz in Forschung und Lehre verfolgt.

Lehraufgaben übernimmt das Fachgebiet insbesondere im Bachelor „Soziale Arbeit“, im Masterstudiengang „Sozialpädagogik in Aus-, Fort- und Weiterbildung“ sowie im forschungsorientierten MA „Diversität - Forschung - Soziale Arbeit“.

Im Fokus von Forschung und Lehre sollten neben der Psychologie der Lebensalter organisations- und beratungswissenschaftliche Fragestellungen liegen, die systematische Bezüge zu den multiprofessionellen Handlungsanforderungen in den diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit aufweisen. In der Lehre vermittelt und in der Forschung weiterentwickelt werden theoretische Grundlagen unterschiedlicher Praxismethoden in einem breiten Spektrum von relationalen Beratungsansätzen (z.B. psychodynamische und systemische Beratung) bis hin zu niedrigschwelligen Angeboten der Sozialen Arbeit, (z.B. Fallarbeit, aufsuchende Beratung, sozialpsychiatrische Strategien und Methoden und Rehabilitation mit einem personenzentrierten Adressat:innen- und Lebensbezug).

Mögliche Schwerpunkte in der Forschung des Fachgebietes könnten lauten: Kindheit, Adoleszenz, mittleres Lebensalter/Erwachsene, Alter(n); diversitäts- und diskriminierungssensible Arbeits- und Beratungsansätze; psychodynamische Beratung, systemische Beratung, Trauma, Resilienz, Bewältigungsforschung.

Die Beteiligung an der Weiterentwicklung der Studiengänge im Institut für Sozialwesen und ein Engagement in Forschungsverbünden (z. B. FoSS) sind erwünscht. Die Bewerberin/der Bewerber zeichnet sich durch hohe didaktische Kompetenzen und einschlägige Erfahrungen in der Hochschullehre sowie durch innovative Forschungsbeiträge zu den o.g. Themen sowie durch Publikationen, vorzugsweise in hochrangigen Publikationsorganen, aus. Wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln und ein Engagement in der akademischen Selbstverwaltung wie auch eine internationale Orientierung, beispielsweise in Form von Kooperationen, Tagungsbeiträgen oder Publikationen.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen gemäß §§ 67, 68 des Hessischen Hochschulgesetzes. Insbesondere wird die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch eine Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen, vorausgesetzt.

Für Rückfragen steht Prof. Dr. Reinhard Lindner, Tel.: +49 561 804-2841, E-Mail: reinhard.lindner@uni-kassel.de, zur Verfügung.

Weitere Stellen finden Sie unter stellen.uni-kassel.de

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen, daher werden wir mit Ihren persönlichen Daten sorgfältig umgehen. Wenn Sie uns Ihre Daten geben, gestatten Sie uns damit die Speicherung und Nutzung im Sinne des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes. Hiergegen können Sie jederzeit Widerspruch einlegen. Ihre personenbezogenen Daten werden dann gelöscht.

Informationen nach Artikel 13 DS-GVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter:
https://www.uni-kassel.de/uni/datenschutz/

Die Universität Kassel ist in hohem Maße an der beruflichen Zufriedenheit ihrer Bediensteten interessiert. Sie ist ausgezeichnet als familiengerechte Hochschule und im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, allen die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Sie fördert den Family Welcome Service und bei wissenschaftlich und akademisch zu besetzenden Stellen auch den Dual Career Service. Es gehört zu den strategischen Zielen der Universität Kassel, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu steigern. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber:innen erhalten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung den Vorzug. Vollzeitstellen sind (außer bei der Besetzung von Beamtenstellen) grundsätzlich teilbar.

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