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Die Universität Kassel ist eine dynamische Universität mit rund 23.000 Studierenden. Sie hat ein außergewöhnlich breites Profil mit den Kompetenzfeldern Natur, Technik, Kultur und Gesellschaft.

Im Fachbereich Elektrotechnik/Informatik, Fachgebiet Digitaltechnik (Prof. Dr. –Ing. Peter Zipf), ist baldmöglichst die folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d), EG 13 TV-H, befristet, Vollzeit (derzeit 40 Wochenstunden)

Bewerbungsfrist: 05.12.2022
Einstellungsbeginn: baldmöglichst
Kennziffer: 35630

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen unter der Angabe der Kennziffer im Betreff über das Online-Formular. Weitere Informationen hierzu haben wir in unseren FAQ für Sie zusammengestellt.

In Ausnahmefällen nehmen wir Ihre Bewerbungsunterlagen unter Nennung der Kennziffer auch in Papierform bzw. über das E-Mail-Postfach bewerbungen[at]uni-kassel[dot]de entgegen.

Bitte reichen Sie bei postalischen Bewerbungen Ihre Unterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nicht zurückgesandt werden können. Alle Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet.

Stelle ist zunächst für 3 Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 2 Jahre (Qualifikationsstelle gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG). Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.

Ihre Aufgaben:
Bearbeitung eines Forschungsvorhabens im Bereich des digitalen Hardwareentwurfs und der Hardwareoptimierung mit Schwerpunkt bei Algorithmen zur Entwurfsautomatisierung zum Implementierung neuronaler Netze. Ziel ist die Weiterentwicklung bekannter Methoden für den CAD-basierten Entwurf anwendungsspezifischer Schaltungen für feldprogrammierbare Bausteine (FPGAs). Der Fokus liegt dabei auf der Untersuchung von Algorithmen für die optimierte Hardwareimplementierung quantisierter neuronaler Netze und anderer Arithmetikschaltungen. Als Grundlage dienen dabei Methoden aus der High-Level Synthese und spezialisierte Ansätze aus bestehenden Forschungsarbeiten des Fachgebiets Digitaltechnik. Im Bereich der Entwurfsautomatisierung (EDA) für Digitalschaltungen besteht im Fachgebiet bereits ein umfangreiches, langjähriges Know-How, auf das aufgebaut werden kann und das bezüglich der Implementierung neuronaler Netze ausgebaut werden soll. Die Beteiligung an der Lehre, die aktive Mitarbeit an der Entwicklung von Forschungsanträgen und bei Zuarbeiten zu Projekten sowie das Anstreben einer zusätzlichen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion) werden erwartet.

Voraussetzungen:

Die Position setzt einen Hochschulabschluss in einem wissenschaftlichen Studiengang der Informatik, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik o.ä. mit sehr guten Kenntnisse in den unten genannten Gebieten voraus und erfordert ausgeprägte methodische und analytische Fähigkeiten.

  • Mit gutem bis sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Informatik, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik o.ä.
  • Der geforderte Abschluss muss spätestens zum Einstellungstermin vorliegen

Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse im Umgang mit Deep Neural Networks innerhalb der üblichen Trainings- und Implementierungsabläufe sowie Programmierkenntnisse in einer einschlägigen Programmiersprache (z.B. C/C++). Erste Kenntnisse im digitalen Hardwareentwurf mit Hardwarebeschreibungssprachen, z.B. mit VHDL oder Verilog HDL, sind von Vorteil, die Bereitschaft zu deren Vertiefung wird vorausgesetzt. Zudem benötigt werden Erfahrung mit der Implementierung von Algorithmen und der sichere Umgang mit Frameworks zur Entwicklung neuronaler Netze und Python. Erfahrung mit der Handhabung aktueller FPGA-Entwurfssoftware sind von Vorteil.

Sehr gute Deutschkenntnisse sind für Lehraufgaben und die Mitarbeit an Verwaltungsvorgängen notwendig. Gute Kenntnisse in der englischen Sprache in Wort und Schrift.

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen von Dienstleistungen in Projekten dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifikation der Bewerberin/des Bewerbers.

Für Fragen steht Prof. Dr. Peter Zipf, Tel.: +49 561 804-6379, zur Verfügung.

Unser Angebot:

Als Beschäftigte:r der Universität Kassel
  • eröffnet sich Ihnen ein interessantes und vielfältiges Aufgabengebiet im Rahmen einer modernen und aufstrebenden Universität,
  • werden Sie Teil eines interdisziplinären Teams mit guter und kollegialer Arbeitsatmosphäre,
  • besteht für Sie die Möglichkeit, an fachlichen und überfachlichen Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen,
  • befindet sich Ihr Arbeitsplatz in zentraler Lage in der Stadt Kassel (bei einem Einsatz am Standort Holländischer Platz bzw. Wilhelmshöher Allee) mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der derzeit für Sie kostenlos nutzbar ist.
Profitieren Sie darüber hinaus von den vielfältigen Vorteilen eines Beschäftigungsverhältnisses im öffentlichen Dienst, wie u. a.:

Weitere Stellen finden Sie unter stellen.uni-kassel.de

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen, daher werden wir mit Ihren persönlichen Daten sorgfältig umgehen. Wenn Sie uns Ihre Daten geben, gestatten Sie uns damit die Speicherung und Nutzung im Sinne des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes. Hiergegen können Sie jederzeit Widerspruch einlegen. Ihre personenbezogenen Daten werden dann gelöscht.

Informationen nach Artikel 13 DS-GVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter:
www.uni-kassel.de/go/ausschreibung-datenschutz

Die Universität Kassel ist in hohem Maße an der beruflichen Zufriedenheit ihrer Bediensteten interessiert. Sie ist ausgezeichnet als familiengerechte Hochschule und im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, allen die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Sie fördert den Family Welcome Service und bei wissenschaftlich und akademisch zu besetzenden Stellen auch den Dual Career Service. Es gehört zu den strategischen Zielen der Universität Kassel, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu steigern. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber:innen erhalten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung den Vorzug. Vollzeitstellen sind (außer bei der Besetzung von Beamtenstellen) grundsätzlich teilbar.
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