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Die Universität Kassel ist eine dynamische Universität mit rund 25.000 Studierenden. Sie hat ein außergewöhnlich breites Profil mit den Kompetenzfeldern Natur, Technik, Kultur und Gesellschaft.

Im Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen (FB 14), Institut für Wasser, Abfall, Umwelt (IWAU) – Fachgebiet Hydrogeologie (Prof. Dr. Adrian Mellage), ist baldmäglichst die folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d), EG 13 TV-H, befristet, Teilzeit (derzeit 26,40 Wochenstunden)

Bewerbungsfrist: 30.05.2022
Einstellungsbeginn: baldmöglichst
Kennziffer: 35053

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen unter der Angabe der Kennziffer im Betreff über das Online-Formular. Weitere Informationen hierzu haben wir in unseren FAQ für Sie zusammengestellt.

In Ausnahmefällen nehmen wir Ihre Bewerbungsunterlagen unter Nennung der Kennziffer auch in Papierform bzw. über das E-Mail-Postfach bewerbungen[at]uni-kassel[dot]de entgegen.

Bitte reichen Sie bei postalischen Bewerbungen Ihre Unterlagen nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nicht zurückgesandt werden können. Alle Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet.

Mineralien wie Ferrihydrit und Magnetit stellen aufgrund der besonders redox-aktiven Eigenschaften von Eisenoxiden und Eisenoxidbeschichtungen sehr effiziente reaktive Barrieren für die Sanierung von mit Schwermetall, insbesondere Chrom (Cr), kontaminiertem Wasser dar. Die Effizienz solcher reaktiven Barrieren nimmt mit der Zeit ab und muss genau beobachtet werden, um eine gute Wasserqualität zu gewährleisten. In diesem Forschungsprojekt im Fachgebiet Hydrogeologie an der Universität Kassel sollen nicht-invasive geophysikalische Methoden entwickelt werden, um (Chemi-)Sorptionsprozesse zu beobachten und somit Veränderungen in der Effizienz reaktiver Barrieren zu quantifizieren. Dabei stellen geoelektrische Methoden, insbesondere die spektral induzierte Polarisation (SIP), eine vielversprechende Alternative zu Beprobungen dar, und liefern Informationen über dynamische Reaktionsprozesse im Boden ohne die Zerstörung des Beobachtungsobjektes. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Dr. James Byrne an der University of Bristol (UK) durgeführt werden.

Wir suchen Interessierte für eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in im Rahmen des oben genannten Projekts. Teilzeit mit 66% der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollzeitbeschäftigten. Die Stelle ist zunächst auf 3 Jahre befristet (Qualifikationsstelle gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG). Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung und Durchführung eigenständiger Säulen- und Durchflussexperimente mit verschiedenen durchlässigen und reaktiven Materialien sowie geophysikalischem Monitoring der Sorption von Schwermetallen (e.g. Cr).
  • Beteiligung an der Entwicklung eines reaktiven Stofftransportmodells für die gemeinsame Interpretation geochemischer und geophysikalischer Datensätze.

Voraussetzungen:

  • Mit gutem bis sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.Sc.) der Umweltingenieurwesen oder Umweltnaturwissenschaften / Geowissenschaften. Der geforderte Abschluss muss spätestens zum Einstellungstermin vorliegen
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bewerbende sollen folgende Dateien als eine PDF-Datei einreichen: Motivationsschreiben und Darstellung der Forschungsinteressen (1 Seite in englischer Sprache), Curriculum Vitae (in englischer oder in deutscher Sprache) und die Kontaktdaten von drei Referenzkontakten angeben.

Von Vorteil sind:

  • Gute bis sehr gute Kenntnisse der Geochemie und Umweltphysik
  • Praktische Erfahrung in der Durchführung von Laborversuchen und in der numerischer Modellierung von Strömungs- oder Reaktionsprozessen in Böden oder im Grundwasser
  • Vorerfahrung in Geophysik bzw. der Anwendung geophysikalischer Methoden
  • Kompetenz in Matlab, R oder Python
  • Gute Deutschkenntnisse

Für Fragen steht Prof. Dr. Adrian Mellage, E-Mail: adrian.mellage(at)uni-kassel.de, Tel.: +49 561 804-1885, zur Verfügung.

Unser Angebot:

Als Beschäftigte:r der Universität Kassel
  • eröffnet sich Ihnen ein interessantes und vielfältiges Aufgabengebiet im Rahmen einer modernen und aufstrebenden Universität,
  • werden Sie Teil eines interdisziplinären Teams mit guter und kollegialer Arbeitsatmosphäre,
  • besteht für Sie die Möglichkeit, an fachlichen und überfachlichen Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen,
  • befindet sich Ihr Arbeitsplatz in zentraler Lage in der Stadt Kassel (bei einem Einsatz am Standort Holländischer Platz bzw. Wilhelmshöher Allee) mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der derzeit für Sie kostenlos nutzbar ist.
Profitieren Sie darüber hinaus von den vielfältigen Vorteilen eines Beschäftigungsverhältnisses im öffentlichen Dienst, wie u. a.:

Weitere Stellen finden Sie unter stellen.uni-kassel.de

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen, daher werden wir mit Ihren persönlichen Daten sorgfältig umgehen. Wenn Sie uns Ihre Daten geben, gestatten Sie uns damit die Speicherung und Nutzung im Sinne des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes. Hiergegen können Sie jederzeit Widerspruch einlegen. Ihre personenbezogenen Daten werden dann gelöscht.

Informationen nach Artikel 13 DS-GVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter:
www.uni-kassel.de/go/ausschreibung-datenschutz

Die Universität Kassel ist in hohem Maße an der beruflichen Zufriedenheit ihrer Bediensteten interessiert. Sie ist ausgezeichnet als familiengerechte Hochschule und im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, allen die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Sie fördert den Family Welcome Service und bei wissenschaftlich und akademisch zu besetzenden Stellen auch den Dual Career Service. Es gehört zu den strategischen Zielen der Universität Kassel, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu steigern. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber:innen erhalten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung den Vorzug. Vollzeitstellen sind (außer bei der Besetzung von Beamtenstellen) grundsätzlich teilbar.
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